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1. Was ist das Internationale Christliche Zentrum Ecclesia Ulm?
2. Wie viele Menschen gehören zur Ecclesia?
3. Warum der Name "Ecclesia" und was bedeutet er?
4. Was unterscheidet die Ecclesia von anderen Kirchen und Gemeinden?
5. Wie entstand die Ecclesia?
Die einzelnen Ecclesia-Gemeinden haben meist - wie auch in Ulm - keine Mitglieder, so daß eine genaue Zahlenangabe nicht möglich ist. Sie sind jedoch dem Gemeindeverband Gemeinde der Christen "Ecclesia" angeschlossen Dieser hat die Rechtsform eines e.V. und braucht deshalb eine Mindestzahl an Mitgliedern.
Zum Christlichen Zentrum Ecclesia Ulm zählen sich etwa 450 Personen. Die Gottesdienste am Sonntagmorgen werden zur Zeit von durchschnittlich etwa 300 Erwachsenen besucht. Dazu kommen etwa 70 Kinder, für die parallel zum Hauptgottesdienst Kindergottesdienste in vier Altersgruppen von 1-14 Jahren angeboten werden.
Der Gesamtverband der Ecclesia umfaßt zur Zeit knapp 60 Gemeinden.
Das Wort "Ecclesia" kommt aus dem Griechischen. Es ist im Neuen Testament die Bezeichnung für die "Gemeinde", also die Gemeinschaft der ersten Christen. Wörtlich könnte man "Ecclesia" mit "die Herausgerufenen" übersetzen.
Dieser Name soll ausdrücken, daß sich hier Menschen versammeln, die sich durch das Evangelium herausrufen ließen zur Nachfolge Jesu und damit zur Liebesgemeinschaft mit Gott und untereinander, wie dies im Neuen Testament zu sehen ist. Er zeigt auch die Verbundenheit mit der weltweiten "Ecclesia Gottes", die weit über die Grenzen unseres Gemeindeverbandes hinausgeht und alle diejenigen Gläubigen umfaßt, die mit allen Christen durch die Jahrhunderte an dem Glauben festhalten, daß wir alleine durch Jesus Christus Vergebung und Erlösung von Sünde und Schuld und damit ewiges Leben haben können.
Da Gottes Wort, die Bibel, Grundlage unseres Lehrens und Handelns ist, haben wir mit allen wahren Christen mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede. Natürlich hat die Ecclesia aber, wie jede Glaubensgemeinschaft eine Geschichte, die sie geprägt hat und gewisse Merkmale, wodurch sie sich von manchen anderen unterscheidet:
Unzählige Menschen kamen unter seiner vollmächtigen Verkündigung des Evangeliums zum persönlichen Glauben an Jesus Christus. Gott bestätigte diesen Dienst durch ungewöhnliche Zeichen und Wunder. Viele erlebten Heilungen von Krankheiten, andere Befreiung von Ängsten und Zwängen.
Nie hatte Zaiss die Absicht eine neue Gemeinde zu gründen, vielmehr wollte er in die bestehenden Kirchen und Gemeinden geistliche Impulse hineintragen. Doch bald schossen nach jedem seiner Verkündigungsdienste Versammlungen wie Pilze aus dem Boden. Das Verlangen dieser Menschen und die geistliche Verantwortung für sie veranlaßte die "Ohligser Brüder", wie sie zunächst genannt wurden, diese entstandenen Kreise von Holland bis nach Österreich, von der Ostsee bis in die Schweiz, zu betreuen.
Heute wirken Brüder, die aus dieser Arbeit hervorgegangen sind, nicht nur in der Ecclesia, sondern in vielen anderen Kirchen und Gemeinden. Der Strom des Segens floß weiter bis in die entferntesten Länder. In anderen Erdteilen sind dadurch Hunderte von neuen Gemeinden entstanden.
– Letzte Änderung: 15.02.11 – powered by M. Geiger Informationssysteme –